8 Dinge, die du im Alltag tun kannst, um weniger (Plastik) Müll zu produzieren

 

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Du willst ein nachhaltigeres Leben führen und weniger Plastikmüll produzieren, weißt aber nicht, wie? Diese ganze Geschichte mit dem Zero Waste hört sich für dich anstrengend und aufwendig an?

 

Dann sei gespannt auf meine 8 einfachen Dinge, die du im Alltag tun kannst, um weniger (Plastik) Müll zu produzieren!

 


Nimm deine eigene Wasserflasche mit

 

Einer der wohl leichtesten Wege, um Plastik im Alltag einzusparen! Wenn du deine eigene Wasserflasche dabei hast, bist du nicht mehr darauf angewiesen PET Flaschen zu kaufen. Und da wir in Deutschland das große Glück haben, überall Wasser in Trinkwasserqualität bekommen zu können, sparst du so auch noch eine Menge Geld! Nicht zu vergessen die ganze Schlepperei, die dadurch wegfällt. Hübsche und plastikfreie TO-GO Flaschen gibt es zum Beispiel von Clean Kanteen* oder Soulbottle*. Oder - noch besser! - du hast bereits eine Flasche, die du mitnehmen kannst und praktisch überall wieder auffüllen kannst.

 

Sag NEIN zum Strohhalm

 

Kennst du dieses Video mit der Schildkröte? Spätestens dieser Anblick hat viele wachgerüttelt, was unser Plastikkonsum so im Tierreich anstellt.

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Aber du kannst ganz einfach helfen, indem du auf Plastik-Strohhalme verzichtest. Es mag zu Anfang etwas komisch sein, und auch ich muss mich immer wieder dran erinnern, im Restaurant oder der Bar „bitte keinen Strohhalm“ zu sagen, aber mit der Zeit wird auch diese kleine Geste zur Gewohnheit.

Wenn du nicht ganz auf Strohhalme verzichten magst, gibt es mittlerweile einige nachhaltigere Alternativen wie zum Beispiel Trinkhalme aus Bambus*, Glas* oder Metall*.

 

 

Hab eine Einkaufstasche dabei

 

Der Klassiker unter den Öko-Untensilien: Der Jutebeutel ist zurück! Pack einfach ein paar davon oder andere Taschen, die du wahrscheinlich eh noch im Haus hast, in deine Einkaufstasche oder ins Auto. So kannst du beim Einkaufen die mittlerweile hier in Deutschland schon verpönten Plastiktüten links liegen lassen und ganz nebenbei etwas Gutes für die Umwelt tun.

 

Kaufe loses Obst und Gemüse

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Das meiste Obst und Gemüse kommt in seiner eigenen, natürlichen Verpackung daher – in seiner Schale! Kein Grund also, es noch in verschiedenste Varianten von Kunststoff zu hüllen. Wenn du kannst, kaufe dein Grünzeug auf dem Wochenmarkt. Dort kann man größtenteils verpackungsfrei einkaufen und hat zusätzlich auch noch lokale Bauern und Händler unterstützt. Ansonsten halte auch im normalen Supermarkt Ausschau nach losem Obst und Gemüse. Ein zusätzlicher Vorteil davon ist, dass man meist nur das kauft was man wirklich braucht. Ich selbst habe bemerkt, dass mir viel weniger Essen schlecht wird, seit dem ich unverpackte und lose Waren bevorzugt kaufe.

Um die ohnehin total unpraktischen dünnen Tütchen in der Obst und Gemüse Abteilung nicht mehr nötig zu haben, kannst du deinen Einkauf auch in einem von dir mitgebrachten Jutebeutel oder Wäschesack transportieren. Ich hab mir die Netze aus Biobaumwolle von EcoYou* zugelegt und bin damit sehr zufrieden.

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Esse im Restaurant, statt zu bestellen

 

Viele Take-Away Gerichte kommen im Plastik Gewand daher und werden oft zusätzlich noch in eine Plastiktüte gesteckt. Wie wäre es stattdessen, wenn du mit deinen Liebsten einfach mal eine schöne Zeit im Restaurant hast? So kann man das Essen viel mehr genießen, konzentriert sich auf seine Begleitung, und es fällt kaum bis kein Müll dabei an. Magst du doch lieber zu Hause essen und bestellst zum Beispiel bei einem kleinen Laden in deiner Nähe, so kannst du auch nett fragen, ob du deine eigene wiederverwendbare Verpackung mitbringen kannst. Ich hab so schon Dip beim Pizzaladen bei mir im Dorf mitnehmen können ganz ohne das übliche Plastikschälchen.

 

Wähle Großpackungen anstelle von Portionsgrößen

 

Kennst du auch diese ach-so-praktischen Sachets, die es im Coffeeshop, Imbiss, Tankstelle, ja eigentlich überall gibt? Gefüllt mit Einmal-Portionen und verdammt dazu, nach Gebrauch direkt im Müll zu landen. Besonders schlimm finde ich allerdings Portionsgrößen, die man kauft, um sie zu Hause zu benutzen. Gesichtsmasken, Badezusätze, Mini Packungen von Süßkram etc. Auch wenn es für viele dieser Dinge vielleicht nicht direkt eine plastikfreie Alternative gibt, so kannst du doch eine Menge Verpackungsmüll einsparen, wenn du dich für eine größere Packung entscheidest.

 

Hab deine Lunchbox dabei

 

Diese kommt dir zugute, wenn du unterwegs etwas zu Essen holen magst oder im Restaurant noch etwas übrig geblieben ist. Beim Bäcker und an der Salatbar sollte es generell kein Problem sein, seine eigene Lunchbox zu benutzen, aber frag im Zweifelsfall immer lieber vorher nach. Falls deine Lunchbox irgendwann mal den Geist aufgeben sollte, findest du hier hübsche plastikfreie Alternativen aus Edelstahl* oder Bambus.

 

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Friere deine Essensreste in Glas ein

 

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Ohja, die lieben Gefrierbeutel. Will gar nicht wissen, wie viele ich in meinem Leben davon schon verbraucht hab! Aber auch hier gibt es wiederverwendbare und nachhaltigere Alternativen. Wusstest du zum Beispiel, dass du dein Essen auch in Gläsern einfrieren kannst? Und das müssen nicht mal besondere Gläser sein, wiederverwendete Einmachgläser machen den Job ausgezeichnet. Achte nur darauf, die Gläser nur ¾ zu füllen, damit sie nicht kaputtgehen. Eine andere Gefrierbeutel Alternative, die ich jetzt schon einige Zeit in Gebrauch hab, sind diese Silikon-Beutel* (leider nicht gänzlich plastikfrei, aber dennoch wesentlich besser als Einmal-Gefrierbeutel). Sie sind wiederverwendbar und waschbar (auch in der Spülmaschine) und halten super dicht.

 

 

Hier noch mal alles im Überblick:

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  1. Nimm deine eigene Wasserflasche mit

  2. Sag NEIN zum Strohhalm

  3. Hab eine Einkaufstasche dabei

  4. Kaufe loses Obst und Gemüse

  5. Esse im Restaurant, statt zu bestellen

  6. Wähle Großpackungen anstelle von Portionsgrößen

  7. Hab deine Lunchbox dabei

  8. Friere deine Essensreste in Glas ein

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Das waren meine 8 Dinge, die du im Alltag tun kannst, um weniger (Plastik) Müll zu produzieren. Die Liste ist lange nicht komplett und es gibt bestimmt bald eine Fortsetzung, aber ich hoffe ich konnte dir schon mal ein paar Anregungen und Ideen mit auf den Weg geben.

 

Was tust du, um einen plastikfreieres Leben zu führen? Welche nachhaltigen Alternativen kennst du noch?

Schreib's mir in die Kommentare! :)



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