Apfelpfannkuchen á la Else (Vegan, Glutenfrei)

 

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"Pfannkuchen müssen so dünn sein wie Fensterleder!"

Das hat meine Oma immer gesagt. Das Konzept von fluffigen amerikanischen Pancakes hat sie nie so ganz verstehen wollen. Weil da kann man ja schließlich nicht durchgucken, das kann ja so nicht stimmen!

Weil ich immer noch gesegnet von all dem Fallobst Reichtum der Nachbarschaft bin, dachte ich mir also, warum nicht die berühmten Apfelpfannkuchen (die hier im Haus übrigens immer PfannEkuchen ausgesprochen wurden) meiner Oma Else glutenfrei machen und hier auf dem Blog für die Nachwelt festhalten.

Ohne Ei war das Rezept ohnehin schon, also musste nur noch die Milch gegen Pflanzenmilch ausgetauscht werden und - Zack! - vegan ist's auch noch. Da meine Oma es leider in meiner Variante nicht mehr probieren konnte, kann ich dich leider nicht mit einem "Genauso gut wie das Original!" für mein Rezept gewinnen. Ich selbst und meine Mutter finden jedoch, es kommt sehr nah dran, und lecker sind meine Apfelpfannkuchen allemal!

Apfelpfannkuchen á la Else (Vegan, Glutenfrei)

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Du brauchst:

1 Tasse Reismehl*

1/4 Tasse Hafermehl

1 1/4 - 1 1/2 Tasse Pflanzenmilch (z.B. meine schnelle selbstgemachte Zero Waste Nussmilch aus 2 Zutaten)

1 Prise Salz

1-2 Äpfel

Cocosöl* für die Pfanne

Optional Zimt-Zucker oder Ahornsirup


So geht's:

  1. siebe Reis- und Hafermehl in eine große Schüssel und gebe eine Prise Salz hinzu

  2. rühre die Pflanzenmilch mit einem Schneebesen unter

  3. lasse den Teig etwa 10 Minuten ruhen

  4. wasche die Äpfel und schneide sie in feine Spalten

  5. sollte dein Teig noch zu dick sein, rühre nun noch etwas mehr Pflanzenmilch dazu

  6. erhitze etwas Cocosöl oder anderes Bratfett in einer mittelgroßen Pfanne bei mittlerer Hitze

  7. verteile einige Apfelspalten gleichmäßig in der Pfanne und übergieße diese mit etwa 1/2 Tasse Teig, verteile diesen indem du die Pfanne aus dem Handgelenk schwenkst bis alle Äpfel bedeckt sind

  8. backe den Pfannkuchen 1-3 Minuten pro Seite

  9. wiederhole Schritte 7 & 8 so lange, bis der Teig verbraucht ist

  10. bestäube die Pfannkuchen mit etwas ZimtZucker oder beträufle sie mit Ahornsirup

  11. fertig!

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Anmerkungen:

Der Teig reicht für etwa 5-6 Pfannkuchen, welche verschlossen im Kühlschrank ungefähr 4 Tage aufbewahrt werden können. Ich wärme die Pfannkuchen am nächsten Tag gerne für ca. 30 Sekunden in der Mikrowelle auf, damit sie wieder weich werden.

Der Teig sollte flüssig genug sein, damit du ihn leicht in der Pfanne schwenken kannst, um alle Apfelspalten zu umschließen. Je nach Pflanzenmilch brauchst du dafür eventuell etwas mehr oder weniger Flüssigkeit (ungefähr zwischen 1 1/4 und 1 1/2 Tasse).

Mein Trick für das bruchsichere Wenden der veganen und glutenfreien Pfannkuchen (die ja im Allgemeinen immer etwas anfälliger sind) ist das Verwenden eines Tellers in der Größe deines Pfannkuchens. Sobald die erste Seite des Pfannkuchens fertig gebacken ist, lässt du diesen aus der Pfanne direkt auf den Teller gleiten. Gib jetzt noch ein wenig Cocosöl in die Pfanne und stürze den Pfannkuchen mit Hilfe des Tellers zurück hinein, um auch die andere Seite zu backen.

Du kannst den Teig selbstverständlich auch ohne die Apfelspalten machen und stattdessen anderes Obst wählen. Auf dem Bild unten habe ich zum Beispiel die restlichen Apfelstücke nachträglich mit etwas Cocosöl in der Pfanne gebraten und über einen schlichten Pfannkuchen gegeben und das war auch sehr lecker. Beachte hierbei nur, dass der Teig keine eigene Süße enthält, solltest du das Obst weglassen wollen.

 

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