Cocosjoghurt Tsatsiki (Vegan, Paleo)

 

(aktualisiert am 22.06.19)

Cocosjoghurt Tsatsiki (Vegan, Paleo).jpg


Innerhalb eines Jahres würde ich die Zahl der Tage, an denen ich keinen Knoblauch esse, auf unter 10 schätzen (und das ist dann auch unbeabsichtigt!).

Du siehst, ich bin der absolute Knoblauch Junkie und würde auch niemalsnie extra keinen essen weil irgendwas “besonderes” passiert (bei Dates überliste ich einfach die andere Person, auch welchen zu essen *TeufelchenEmoji* ^^). Selbst am Tag bevor ich meine feste Zahnspange bekommen habe, hab ich Knoblauch gegessen :D Sorry, Frau Doktor!

Jetzt aber zum eigentlichen Thema: veganes Tsatsiki aus Cocosjoghurt! Als ich das Rezept für meinen veganen Joghurt aus Cocosmilch endlich perfektioniert hatte und zufällig bei einer Lebensmittelrette-Aktion so einige Gurken mitgenommen hatte, bot es sich einfach an, daraus ein leckeres knoblauchiges veganes Tsatsiki (oder Zaziki?) zu machen.

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Klassisch zum Grillen oder überall dort, wo du reguläres (Kuhmilch) Tsatsiki benutzen würdest, glänzt mein Cocosjoghurt Tsatsiki ebenso. Und falls du kein Fan von Cocos-Geschmack sein solltest: Keine Sorge, der Knoblauch regelt das schon ;)

Cocosjoghurt Tsatsiki (Vegan, Paleo)

Cocosjoghurt Tsatsiki (Vegan, Paleo) Rezept.jpg

Du brauchst:

½ Tasse selbstgemachten veganen Cocosjoghurt

¼ Tasse geraspelte Gurke, ausgedrückt

2-3 Zehen Knoblauch

½ Teelöffel Salz

½ Teelöffel Zwiebelpulver

1 Prise Pfeffer


So geht’s:

  1. raspel ein Stück Gurke, bis du ungefähr ¼ Tasse mit den Gurkenstückchen füllen kannst, und drücke sie mit einem Küchentuch aus (so verwässert sie dir dein Tsatsiki nicht. Was dabei herauskommt ist übrigens feinster Gurkensaft der super lecker und erfrisched schmeckt!)

  2. schäle 2-3 Knoblauch Zehen und drücke sie durch eine Knoblauchpresse

  3. vermische nun alle Zutaten zusammen in einem Schraubglas und lasse dein frisch gemachtes Cocosjoghurt Tsatsiki am besten noch für mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ziehen

  4. fertig!

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Anmerkungen:

Da die Grundlage meines veganen Tsatsiki Rezepts Joghurt aus Cocosmilch ist, ist das Endergebnis in seinen Eigenschaften ähnlich. Das heißt dein Tsatsiki ist frisch aus dem Kühlschrank etwas fester und cremiger, schmilzt bei der Berührung mit warmem Essen jedoch. Optisch gibt das einen Abzug in der B-Note, allerdings tut das dem Geschmack keinen Abbruch.

Im Kühlschrank aufbewahrt sollte dein frisch gemachtes veganes Tsatsiki nun ca. eine Woche haltbar sein, aber vertraue wie immer hier deinen Sinnen und rieche/probiere, ob es noch gut ist.

Du kannst natürlich gerne auf eine vegane Joghurt-Alternative aus dem Supermarkt für dieses Rezept zurückgreifen, allerdings habe ich persönlich bisher noch keinen veganen Joghurt im Handel gefunden, der mir so gut schmeckt wie mein selbstgemachter. Und da man durch das Selbermachen auch noch eine Menge an Plastikverpackung sparen kann, ist mir diese Variante umso lieber.



Ich mag das Cocosjoghurt Tsatsiki nicht nur gerne im Sommer zu gegrilltem Gemüse oder auf (glutenfreiem) Brot sondern auch das ganze Jahr über auf Salaten oder als Soße zu Buddha Bowls. Auch als extra Frischekick auf pürierten Suppen macht sich mein veganes Tsatsiki sehr gut. Hier habe ich es zusammen mit meinen glutenfreien veganen Pita-Fladen wie eine Art Sandwich gegessen, hmmm :9

Dazu passt gut:

knuspriges Pitabrot (Vegan, Glutenfrei)

schnelles Vollkorn-Brot mit Buchweizen und Sonnenblumenkernen (Vegan, Glutenfrei & ohne Backmischung!)

Cocosjoghurt Tsatsiki (Vegan, Paleo) Pin.png
 


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