Kürbis-Maisbrot (Vegan, Glutenfrei)

 

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Bevor ich dieses Rezept ausprobiert habe, hatte ich noch nie zuvor in meinem Leben Maisbrot gegessen. Kein Wunder, denn hierzulande ist ein Brot in der Form nicht gerade typisch. Rechteckige kleine Stücke, die eher an Brownies als an das hier in Deutschland übliche Brot erinnern, kamen selbst mir merkwürdig vor (und ich probiere schon echt viel komische Sachen aus).

Aber nachdem ich mehrere meiner liebsten Blogger und YouTuber beim “Cornbread” machen bestaunen durfte, musste ich das unbedingt auch mal ausprobieren. Und ich habe es nicht bereut - sch€!$€ ist das lecker! Mein erstes Maisbrot überlebte nur 2 Tage, denn es schmeckt echt zu allem - ob süß oder herzhaft, ganz egal. Super fluffig und leicht süß mit der perfekten Herbst und Feiertags-Note vom Ahornsirup und dem Kürbis-Püree.

Außerdem hat es super simple Zutaten (die es -Juhu!- auch alle weitestgehend plastikfrei zu kaufen gibt) und du musst nur eine Schüssel und die Form dreckig machen. Klassisch isst man Maisbrot wohl zu Chili oder als Beilage zu Thanksgiving, aber dir sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt. Mein Kürbis-Maisbrot ist definitiv ein fabelhafter Kumpane von meinem Pilz-Gulasch mit Jackfrucht sowie ein klasse glutenfreier Ersatz für den Frühstücks-Toast oder das Abendbrot.

Also - worauf wartest du noch? Mach dir ein fluffig leckeres Maisbrot in nur 30 Minuten und erzähl mir danach in den Kommentaren, ob du auch zum Maisbrot-Fan mutiert bist :) Oder bring mir ein Stück vorbei, falls du in der Nähe wohnst ^^

Kürbis-Maisbrot (Vegan, Glutenfrei)

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Du brauchst:

1 Tasse Pflanzenmilch

¾ Tasse Kürbis-Püree

½ Tasse Ahornsirup

1 Tasse Maisgries

1 ½ Tasse Maismehl

1 Esslöffel Leinsamenmehl

1 Teelöffel Natron

½ Teelöffel Salz


So geht’s:

  1. heize den Ofen auf 180°C Heißluft vor

  2. vermische Pflanzenmilch, Kürbis-Püree und Ahornsirup miteinander, bis sich das Kürbis-Püree gleichmäßig verteilt hat

  3. gebe die restlichen Zutaten dazu und vermenge alles zu einem dicken, klebrigen Teig

  4. fülle den Teig in eine gefettete rechteckige oder Brownie-Form und backe das Maisbrot für ca. 20 Minuten (bis kein Teig mehr am Holzstäbchen kleben bleibt)

  5. lass dein frisches Kürbis-Maisbrot kurz abkühlen und schneide es dann in etwa gleichgroße Quadrate

  6. fertig!


Anmerkungen:

Mir schmeckt das Kürbis-Maisbrot frisch und noch warm aus dem Ofen am besten. Ich liebe es mit etwas (veganer) Butter und selbstgemachter Marmelade. Allerdings schnmeckt es auch hervorragend mit herzhaften veganen Dips oder Aufstrichen (wie z.B. meinem Möhrendip oder meinem pinken Hummus) oder zu deftigen Eintöpfen (wie meinem veganen Pilz-Gulasch mit Jackfrucht).

Falls du es lieber weniger süß magst kannst du gerne statt ½ Tasse Ahornsirup nur ¼ Tasse verwenden. Gleiche die fehlende Flüssigkeit einfach mit ¼ Tasse zusätzlicher Pflanzenmilch aus.

Lagere dein Kürbis-Maisbrot am besten luftdicht verpackt im Kühlschrank. Am zweiten und dritten Tag wärme ich das Maisbrot gerne für ca. 30 Sekunden pro Seite in der Mikrowelle aus, so schmeckt es fast wieder wie frisch aus dem Ofen.


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