Plastikfrei Backen 101 - meine Tipps für nachhaltigere Zutaten ohne Unverpackt Laden (Vegan & Glutenfrei)

 

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In diesem ersten Teil der kleinen Serie “Plastikfrei Backen 101” möchte ich dir einige Tipps für nachhaltigere und vorallem plastikfreie Zutaten geben, die du auch ohne Unverpackt Laden im normalen Supermarkt, Bioladen/Reformhaus oder online kaufen kannst. (Teil 2 mit meinen Tipps für nachhaltigere Back-Utensilien und Küchenzubehör kommt bald!)

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Diese Liste ist keineswegs perfekt oder vollständig, sondern zeigt nur, was ich so zu Hause habe und mit welchen Zutaten ich in der Regel arbeite. Je nachdem, wie du deinen Vorratsschrank ausstatten möchtest, und welche Geschäfte du in deiner Nähe hast, ist dein plastikfreies Back-Arsenal sicher anders als meins, aber das ist auch vollkommen in Ordnung so.

Da sich meine Liste auf das Backen in vegan und glutenfrei bezieht, habe ich z.B. definitv mehr verschiedene Mehlsorten im Schrank, als jemand, der Gluten ohne Probleme verträgt (hach, was wäre meine innere Minimalistin doch erfreut, wenn ich nur eine Sorte Mehl verstauen müsste). Der Kauf von glutenfreien Mehlen erschwert den Verzicht auf Plastik oft, und solltest du Zöliakie-Patient*in sein, bleibe auf jeden Fall auf der sicheren Seite und wähle zertifiziert glutenfreie Produkte, auch wenn sie in Plastik verpackt sein sollten - denn Gesundheit geht immer vor!

Einige der hier aufgelisteten Produkte sind leider nicht zu 100% plastikfrei, also wenn du in dem Bereich noch Empfehlungen für mich hast würde ich mich sehr über einen Kommentar von dir freuen :)



Mehle

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Wie schon gesagt, ist es bei glutenfreien Mehlen oft tricky, wenn man Plastik vermeiden möchte. Für an Zöliakie erkrankte Menschen muss eben eine Kontamination mit Gluten ausgeschlossen werden, und das ist wohl mit Papierverpackungen nicht sicher genug (scheinbar. Meine Kölln-Flocken haben ja auch ein Siegel und keine Plastikverpackung). Da ich selbst aber höchstens eine Unverträglichkeit habe, greife ich gerne auf die Mehle zum Backen zu, die du oben siehst.


Eins meiner liebsten Mehle (gerade für die Weihnachtsbäckerei) Buchweizenmehl* fehlt auf dem Bild, weil ich gerade mehrere Sorten Spekulatius damit gebacken und es aufgebraucht habe. Von Müllers Mühle gibt es außerdem noch Rote-Linsen-Mehl, aber das eignet sich wohl besser zum herzhaften Backen oder für vegane “Fleischbällchen” und so. Wie du siehst musste ich hier die Entscheidung zwischen Bio oder Plastikfrei fällen, da leider diese Mehle in der Bio-Variante oft nur in Plastikverpackung zu finden sind. Bio-Reismehl in Papierverpackung habe ich aber auch schon bei Kaufland gefunden (auch bereits verbraucht und deswegen nicht mit auf dem Foto).

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Wie so oft in meinen Rezepten erwähnt kannst du das vielseitige und gesunde Hafermehl ganz leicht aus Haferflocken selber machen. Dafür einfach einige Tassen Haferflocken im Mixer so lange pürieren, bis ein feines Mehl entsteht.

Polenta ist nicht nur gekocht als Brei sondern auch in herzhaftem Gebäck wie meinem Kürbis-Maisbrot (Rezept kommt bald!) super lecker und natürlich glutenfrei.






Zucker


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Mit dem klassischen Zucker ist man zumindest, was die Verpackung angeht, auf der sicheren Seite. Allerdings kann es sein, dass dieser Zucker nicht vegan ist, da manche wohl mit Knochenkohlefiltern gebleicht werden (ich muss immer wieder den Kopf schütteln, wo überall tierische Produkte enthalten sind). Da ich aber auf meiner veganen Reise noch am Anfang stehe und man auch dabei, wie auf seinem Weg zu Zero Waste, nicht von 0 auf 100 alles richtig machen kann, stell ich dir wenigstens noch 2 ganz bestimmt tierleidfreie Süßungsmittel vor: Ahornsirup und Datteln. Ahornsirup habe ich leider noch keine Marke ohne Plastikdeckel gefunden (wenn du eine kennst, schreib sie mir doch bitte in die Kommentare), aber zumindest die Flasche ist aus Glas und so hübsch, dass man sie wunderbar für Öl/Essig oder selbstgemachtes Badeöl (Rezept kommt bald!) wiederverwenden kann.

Die Datteln habe ich bei Süß und Clever bestellt, da dieser Online Shop kompostierbare Verpackungen verwendet und so die für mich beste Option darstellt (zumindest was die Verpackung angeht, denn Datteln gehören nicht gerade zu den regionalen Früchten).

Was die Nachhaltigkeit der einzelnen Zucker bzw. Süßungsmittel angeht recherchiere ich bereits und kann dir hoffentlich bald an dieser Stelle die nachhaltigste Form des Süßens vorstellen.




Fette & Öle

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Auch was Fette und Öle angeht, hab ich hier 2 unperfekt plastikfreie Beispiele für dich, die aber zumindest in der Glas-Flasche daherkommen. Aufgrund seiner tollen Eigenschaften (verhält sich wie Butter - fest bei Kälte, schmilzt bei Hitze) verwende ich zum veganen Backen fast ausschließlich Cocosöl. Gerade wenn man diese der Butter ähnlichen Eigenschaften für sein Gebäck benötigt, gibt es meiner Meinung nach keine bessere pflanzliche Alternative. Klar, kann man in einigen Rezepten den Fett/Öl-Anteil durch Nussmus ersetzen, aber das passt nunmal nicht immer. Das hier gezeigte Cocosöl hat leider am Deckel einen Plastikring als Auslaufschutz (komisch, weil alle anderen Gläser-Größen der selben Marke ohne auskommen). Ich wähle es trotzdem gerne, weil die Gläser eine tolle Größe haben und ich sie für allerlei Dinge wiederverwenden kann (mein selbstgemachtes Badesalz z.B. - Rezept kommt bald!).

Alternativ und wesentlich nachhaltiger da regional ist das sogenannte Bratöl, welches auch als High-Oleic-Sonnenblumenöl bezeichnet wird. Dieses Öl hat einen verbesserten Rauchpunkt im Vergleich zum regulären Sonnenblumenöl und eignet sich somit auch gut zum veganen Backen. Im Gegensatz zum Cocosöl ist es jedoch geschmacksneutral (was je nach Geschmack ein Vor- oder Nachteil sein kann) und bleibt auch bei Temperaturschwankungen immer flüssig.

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Eine weitere wahrscheinlich plastikfreie Butter-Alternative für’s vegane Backen ist Alsan Pflanzenmargarine. “Wahrscheinlich” deswegen, weil diese Margarine verpackt ist wie reguläre Butter, und ich vermuten würde, dass auch dieses “Papier” eine Art von Plastikbeschichtung enthält. Außerdem enthält diese pflanzliche Butter palmöl, weswegen sie nicht sehr weit oben auf meiner Nachhaltigkeits-Skala steht.



Gewürze


Ich liebe es, Gewürzmischungen selber zu machen! Hier siehst du meine  Pumpkin Pie Spice Gewürzmischung , die auch in einigen meiner weihnachtlichen Rezepte vorkommt.

Ich liebe es, Gewürzmischungen selber zu machen! Hier siehst du meine Pumpkin Pie Spice Gewürzmischung, die auch in einigen meiner weihnachtlichen Rezepte vorkommt.

Da ich noch fleißig daran arbeite, meine übertrieben große Gewürzsammlung (Hamsteritis lässt grüßen) aufzubrauchen, habe ich auch kein Bild von plastikfreien Gewürzmarken für dich…….ich hoffe das hast du jetzt in Heidi Klums Stimme gelesen :D

Trotzdem habe ich aber recherchiert (irgendwann brauche ich ja auch ein paar neue Gewürze) und kann dir folgende Marken empfehlen:

Schuhbecks* (Blechdose), Rimoco* (Blechdose), Fuchs* (teilweise in Blechdose mit minimalem Plastik), Spice Islands* (Glas mit Metalldeckel), Herbaria* (Blechdose) und Edelkraut* (Bügelglas). Die Links dienen nur zur Veranschaulichung, denn viele dieser Gewürzmarken findest du im Supermarkt bei dir vor Ort.
Mehr plastikfreie Gewürze bekommst du unter anderem online bei Süß und Clever, Mein Müsli Laden, Gewürze der Welt oder Spicebar.

Auch auf einigen Wochen- und Bauernmärkten habe ich bereits Stände mit großen Gewürzsäcken gesehen. Wenn man dort lieb fragt, kann man sich sicher auch Gewürze in ein selbst mitgebrachtes Glas abfüllen lassen.


Nüsse, Samen & Trockenfrüchte


Gerade was Nüsse und Samen (und auch Trockenfrüchte) angeht, ist es ohne Unverpackt Laden manchmal schier unmöglich, plastikfrei einzukaufen. Besonders in der Bio-Abteilung und im Reformhaus wimmelt es leider nur so von Plastikverpackungen - schade!

Ich musste bisher leider immer auf eine Bestellung aus dem Internet zurückgreifen, wenn ich Nüsse, Samen oder Trockenfrüchte brauchte. Gottseidank gibt es mittlerweile nachhaltige Online Shops, die die Zero Waste Lebensweise unterstützen, und dir die Ware ohne Plastik ins Haus liefern.

Sehr zufrieden war ich bisher mit Süß und Clever und Mein Müsli Laden.

Eine weitere Möglichkeit Nüsse, Samen und Trockenfrüchte plastikfrei ohne Unverpackt Laden zu kaufen sind Bauernmärkte oder eventuell sogar Stände auf dem Weihnachtsmarkt.


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Lust auf’s Backen bekommen?

Dann ist mein eBook “Plastikfrei Backen Ohne Unverpackt Laden - Vegan & Glutenfrei (Herbst/Winter)” sicher was für dich!


Das war Teil 1 meiner Serie “Plastikfrei Backen 101” (hier geht’s weiter zu Teil 2 - kommt bald!).

Ich hoffe, ich konnte dir einige Beispiele dafür zeigen, wie man auch beim Backen viel Plastik mit dem Kauf seiner Zutaten sparen kann. Schreib mir gerne einen Kommentar, wenn dir noch mehr Tipps für plastikfreie Backzutaten (die auch noch vegan und glutenfrei sind) ohne Unverpackt Laden einfallen, damit die Liste weiter wachsen kann.

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