Rosenwasser selber machen aus nur 2 Zutaten - Zero Waste & plastikfrei

 

Dies ist ein Beitrag der Rezept-Reihe “rosige Zeiten”.

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(aktualisiert am 25.07.19)

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Ich liebe es, wenn ich tolle Sachen mit Zutaten aus dem eigenen Garten machen kann! Und noch mehr liebe ich es, wenn das, was dabei herauskommt, so toll duftet und so leicht herzustellen ist!

Da sich mein Gesichtswasser langsam dem Ende neigte und unser Garten in voller Rosenblüte stand, dachte ich mir ich mache einfach mal Rosenwasser selber! So kann ich noch etwas vom Sommer für meine Hautpflege konservieren (der Duft ist einfach unbeschreiblich blumig!) und spare mir lästige Plastikverpackungen beim Kauf von neuem Gesichtswasser.


Warum Rosenwasser selber machen?

Um Rosenwasser selber zu machen brauchst du nur 2 Zutaten: (abgekochtes oder destilliertes) Wasser und Rosen-Blütenbätter - that’s it! Und ein wenig Zeit, in der die Rosen ihre wunderbaren ätherischen Öle und Düfte an das Wasser abgeben können. So kannst du Verpackungsmüll und Geld sparen und etwas verwenden, was du eh schon im Garten hast (oder deine Familie oder Freunde ;) ).

Außerdem hast du die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe deines Rosenwassers und kannst überflüssige Zusätze wie Konservierungsstoffe weglassen, was dein selbstgemachtes Gesichtswasser verträglicher für sensible Haut macht.

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Rosenwasser selber machen: Was muss ich beachten?

Verwende nur ungespritze Rosen für dein Zero Waste DIY und pflücke deine Rosenblüten nicht in der nähe von vielbefahrenen Straßen, um Schadstoffe und Abgase in deinem fertigen Rosenwasser zu vermeiden.

Ich lege meine frisch gepflückten Rosen aus dem Garten gerne vor der Weiterverwendung eine Zeit lang auf einen Gartentisch, damit alle kleinen krabbelnden Gartenbewohner noch das Weite suchen können.

Rosenwasser selber machen aus nur 2 Zutaten - Zero Waste & plastikfrei

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Du brauchst:

Rosenblätter (etwa eine Hand voll)

destilliertes Wasser oder abgekochtes Wasser (100-200ml)

(Optional: 1 Schuss Vodka)


So geht's:

  1. sorge dafür, dass die Rosenblätter frisch, sauber und ohne Läuse sind

  2. füll deine Rosenblätter in ein dicht schließendes Gefäß

  3. übergieße die Blätter mit destilliertem oder abgekochtem Wasser

  4. falls du sehr fettige Haut hast oder für eine längere Haltbarkeit deines Rosenwassers sorgen möchtest, gib noch einen Schuß Vodka hinzu

  5. schließe dein Gefäß dicht ab und lass das Rosenwasser 2 Wochen an einem kühlen dunklen Ort ziehen

  6. gieß nach ca. 2 Wochen alles durch ein Sieb in ein Schraubglas oder Glasflasche

  7. fertig!

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Anmerkungen:

Je nachdem, wie viele Blütenblätter im Verhältnis zum Wasser du benutzt und je länger du es ziehen lässt, umso "stärker" und aromatischer wird dein Rosenwasser. Ich habe mein Rosenwasser beim letzten Mal für ungefähr 4 Wochen in der Vorratskammer “vergessen” bevor ich es gefiltert habe und es ist besonders rosig geworden.

Zur Haltbarkeit ist nur so viel zu sagen: Wir haben hier ein Naturprodukt selbstgemacht, ohne Konservierungsstoffe oder ähnliches. Also nutze deine Sinne und benutze es nur so lange, wie es gut riecht und aussieht ;)

Ich habe direkt eine große Menge gemacht weil die Rosen drohten abzublühen und hab die Hälfte für später in Eiswürfelformen eingefroren. (Da fällt mir gerade noch etwas ein, was man damit machen könnte - Frosé!)

Nutze dein selbstgemachtes Rosenwasser auch für Gesichtsmasken und Haarmasken, oder einfach als erfrischendes Body-Spray im Sommer oder Auffrischung und Pflege für Natur-Locken oder wellige Haare.

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Machst du gerne deine eigenen Beauty Produkte? Wofür fehlt dir noch eine plastikfreie Alternative?

Schreib's mir in die Kommentare!